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Hornická poznávací trasa Přebuz

Bergbaulehrpfad Přebuz

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Přebuz, ihr Berggeist, Natur und Sehenswürdigkeiten sind ein Ort zum Verlieben. Der Weg ermöglicht Ihnen in die geheimnisvollen Ecken des alten Abbaus anzuschauen. Das Wandern am Lehrpfad ist nicht bequem, rechnen Sie lieber mit nassem, weichem Boden und nehmen Sie Terrainschuhe. Ohne frische Luft, in den Nebel verhüllter Landschaft, bärtigem Gras und schaukelnden Mooren hätte Přebuz ihren Zauber verloren. Der Lehrpfad hat 13 Anhalte und die Länge beträgt 5,2 km.

Anhalte

  1. Die Bergbaukolonie Přebuz (Frühbuß) entstand bei einer Lagerstätte von Zinnerz. Die deutschen Vorfahren haben saisonal Kasiterit von Verwitterungen und Bachablagerungen vom 14. Jahrhundert geseift. Im Jahr 1543 entstand bei Tiefschächten und Stollen eine Bergbausiedlung, die zwischen 1553-1613 ein Städtchen war.
  2. Přebuz Wassergraben (Erbgraben) ist die am wenigsten auffallende, aber älteste Bergbausehenswürdigkeit in Přebuz. Er wurde von den Schlicks in der Mitte des 16. Jahrhunderts errichtet.
  3. Das Zinnbergwerk wurde zwischen 1909–1914 unter den Namen Čerstvé štěstí (Frischglück) und 1931–1958 als Ritterův důl (Ritterschacht) eröffnet. Er erreichte die Tiefe 120 m und hinterließ eine Reihe von Senkungen, an denen man die Richtung der Adern erkennt.
  4. Ein Felschen in den Fichten links neben dem Weg auf Hartelsberg deckt einigartige Texturen von zinntragenden Graniten auf. Diese Granite entstanden durch das Festwerden vom unterirdischen Magmareservoir vor 325 Millionen Jahren.
  5. Hartelsberg (Čertova hora, 987 m n. m.) ist eine magische kegelförmige Dominante von Přebuz. Sie ermöglicht die Aussicht aufs Erzgebirge, Fichtelgebirge, Böhmerwald, Kaiserwald, Tepler Hochland und Duppauer Gebirge.
  6. Die Herrenzeche (Panský důl) ermöglicht einen abenteuerlichen Einblick in die zerklüfteten oberflächlichen Gruben, versunkene Stollen, Setzungsmulden, Wasserschlucklöcher und Karstquellen, die nach dem Zinnabbau im 16.-19. Jahrhundert blieben.
  7. Der Förderturm des Hauptschachts (Hlavní jáma) war vom 2. Weltkrieg bis zum Jahr 1958 in Betrieb und ist heutzutage ein technisches Denkmal. Unter der einbetonierten Mündung der Grube ist ein überschwemmtes Labyrinth von Gängen in die Tiefe von 190 m.
  8. Die Zinn- und Arsenerzaufbereitungsanlage (1933–1945) war das erfolgreichste Projekt seiner Zeit im westlichen Erzgebirge.
  9. Der Schlemmteich (Odkaliště hlušiny) enthält Abfallsandablagerungen die durch Erzwaschen entstanden.
  10. Gut-Morgen-Stollen (Jitřní štola) erlebte den Anfang des Bergbaus in Přebuz im 16. Jahrhundert mit. Der Stollen wurde im 20. Jahrhundert zum Sprengstofflager umgebaut.
  11. St.-Elisabeth-Erbstollen (Alžbětinská dědičná štola) war im 16.- 19. Jahrhundert ein Entwässerungsstollen der entscheidender Bedeutung.
  12. Ein Pochwerk (Buchar) in der Straßensteigung am Weg zur Kirche war eine Zinnerzbrechanlage, die die unweite Schwemmanlage und das Hüttenwerk versorgte.
  13. Die St. Bartholomeus Kirche aus dem Jahr 1781 ist im Besitzt der römisch-katholischen Pfarrgemeinde Kraslice. Durch selbstlose Pflege der Einheimischen und mit dem Beitrag der Kirche, des Staats, des Kreises, der Gemeinde und der Einwohner ist es möglich, sie etappenweise zu renovieren.
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